Blick auf Matsch

Matsch
das erste Bergsteigerdorf in Südtirol

Blick auf MatschMatsch im VinschgauSaldurseen - höchstes Seenplateu SüdtirolsEntschleunigungKlein TibetWeißkugel  (3.739 m)ScheibenschlagenTracht MusikkapelleRuinen ObermatschMatscherjochseeGletschertor Matscher FernerSchitouren in Matsch - Tummelplatz für Anspruchsvolle

Willkommen im ersten Südtiroler Bergsteigerdorf Matsch!

Matsch – die Sonnenseite der Ötztaler Alpen

Saldurseen

Die türkisblauen Salduseen sind eines der beliebtesten Wanderziele (© Edwin Heinisch)

„Klein-Tibet“ – treffender kann man das Gebiet um die Saldurseen nicht beschreiben. Der Landschaftscharakter erinnert wirklich an das Dach der Welt: rostbraun gefärbte Berggestalten, von grobem Blockwerk ummantelt, dazwischen kleine Seen, deren Farben zwischen milchigem Türkis und klarem Schwarzblau variieren. Sogar einen Mini-Kailash gibt es hier – die ebenmäßige Pyramide der Spizat (3.038 m).
Weit unter uns liegt das sattgrüne Matscher Tal. Es vermittelt den Zugang zur Weißkugel (3.739 m), die als zweithöchster Gipfel und wohl auch wegen ihrer schönen Firnhaube von manchen als heimliche Königin der Ötztaler Alpen verehrt wird.

Harmonisches Ortsbild

Die winzige Ortschaft Matsch klebt exponiert auf einer ostwärts schauenden Hangleiste. Sichere Bauplätze sind hier rar, die Häuser deshalb kompakt aneinandergestellt. Strenge Bauvorschriften und das Gefühl für Angemessenheit und Formschönheit verbinden sich zu einer wohltuenden Einheit. Auch die modernen Bauwerke fügen sich bruchlos ins Gesamtbild eines harmonischen Ortsbildes. Die Pfarrkirche besetzt – keine seltene Erscheinung in südalpinen Gebieten – deutlich separiert vom übrigen Ort ihr eigenes Hügelchen, noch weiter draußen bewacht die sehenswerte Ruine Obermatsch eine schroffe Schlucht, die der Matscher Bach ins Etschtal hinunter gegraben hat.

Heimat der Waale

Wie trocken die Südseite der Ötztaler Alpen ist, kann man unschwer an den zahlreichen Bewässerungsanlagen erkennen. Das dafür notwenige Nass liefern die Gletscherbäche aus dem Hintergrund des Tales. Wir befinden uns in der Heimat der „Waale“: hangparallel laufenden Bewässerungskanäle, die vor Jahrhunderten mit großer Raffinesse angelegt wurden, einer ständigen Wartung bedürfen und daher oft nicht mehr instand gehalten werden können. In Matsch haben sich einige erhalten, darunter der „Ackerwaal“ und der „Leitenwaal“. Sie ziehen an der Westseite des Tales hinaus bis in die Gegend von Tartsch und werden von bequem begehbaren Wegen begleitet. Spätestens hier wird man den Blick nach Süden richten, um die mächtigen Eisflanken des Ortlers und seiner Trabanten zu bewundern.

Text: Roland Kals

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